Kroatien Nachrichten

Touristenboom zeichnet sich ab

Nach Meinung zahlreicher Tourismusexperten könnte sich eine gute Saison für die kroatischen Ferienziele abzeichnen. Die Nachfrage nach dem Reiseland Kroatien in vielen europäischen Ländern lasse diese Schlussfolgerung zu. Dabei könne man mindestens gleichbleibende, wenn nicht sogar ansteigende Besucherzahlen für den Sommer 2010 erwarten.

Kroaten und Griechen haben die höchsten Schulden

Kroaten und Griechen weisen nach Aussage des Nachrichtenportals business.hr seit nunmehr drei Jahren die höchsten Schulden innerhalb der Länder Südosteuropas aus.

Die Pro-Kopf-Verschuldung in Kroatien liege demnach bei 4.000 Euro. Die stärkste Zunahme an Schulden in den letzten Jahren wiesen dagegen Mazedonien, Montenegro und Rumänien auf.

Kreditvergabe kommt nicht in Schwung

Einer Untersuchung der Kroatischen Nationalbank zufolge zeigen sich die meisten Kreditinstitute generell zurückhaltend was die Kreditvergabe angeht. Im Vergleich zum Zeitpunkt Ende 2009 sei die insgesamt bewilligte Kreditsumme nochmals um 2,2 Milliarden Kuna (302.844.000 Euro) zurückgegangen und liege bei aktuell 250,4 Milliarden Kuna (34,4 Milliarden Euro).

Neues Stadion in Zagreb wird dieses Jahr gebaut

Die Bauarbeiten an einem neuen Stadion für die Stadt Zagreb werden noch in diesem Jahr anlaufen. Dies hat Bürgermeister Milan Bandic öffentlich angekündigt. Das neue Stadion, das im Stadtteil Kajzerica gebaut werden soll, biete Platz für 18.000 Besucher.

Die Hauptstadt besitzt seit dem Jahr 1912 mit dem Maksimir-Stadion bereits ein großes Stadion, das jedoch renovierungsbedürftig ist. In ihm trägt der Traditionsverein Dinamo Zagreb seine Heimspiele aus.

BSP letztes Jahr um 5,8 Prozent gesunken

Kroatiens Bruttosozialprodukt (BSP) ist im Jahr 2009 um insgesamt 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen. Dies geht aus Angaben des Zentralen Statistikbüros hervor. Allein im letzten Quartal 2009 habe der Rückgang 4,5 Prozent betragen. Hauptursache hierfür sei ein drastischer Rückgang im Konsumverhalten gewesen.

Osijek rüstet zum Kampf gegen die Mückenplage

Die Stadt Osijek im Osten Kroatiens muss zurzeit jährlich umgerechnet 1,9 Millionen Euro aufwenden, um eine Mückenplage in den wärmeren Monaten des Jahres zu verhindern. Über die Art und Weise des Vorgehens herrscht auf politischer Ebene Streit.

Autobahngesellschaft in Kroatien plant Straßenmarkt

Die kroatische Autobahngesellschaft (HAC) plant auf einer 16,5 Kilometer langen Strecke zwischen Opuzen und Ploce in Südkroatien die Entstehung eines Markts entlang der Straße. Er soll der größte seiner Art in Kroatien werden.

Zum Kauf angeboten würden Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse sowie weitere Produkte des täglichen Gebrauchs. Mit dem neuen Markt soll der Tradition des bisher unkontrollierten Verkaufs durch Privatpersonen an Autofahrer entlang von Straßen Einhalt geboten werden. Dies sei nach Meinung der HAC ein gefährliches Unterfangen.

Kroatische Gerichte: 100.000 Fälle anhängig

Nach Angaben des kroatischen Justizministers Ivan Simonovic liegen zurzeit rund 100.000 unerledigte Fälle auf den Schreibtischen der Gerichte des Landes. Fast die Hälfte davon in der Hauptstadt Zagreb.

Simonovic betonte, er werde in nächster Zeit einen Plan zum Abbau der hohen Anzahl an anhängigen Fällen präsentieren. Gleichzeitig verwies er darauf, dass es bis zum heutigen Tage bereits gelungen sei, die Zahlen gegenüber Mai 2009 um acht Prozent zu verringern.

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